Freitag, 26. Februar 2010

Fastenzeit - eine Zeit für bewussten Verzicht.

Hasenkost © Simone Peter / PIXELIO.de
Es gibt eine Reihe von Fastenkuren, die vor allem im Frühling wieder Saison haben. Viele davon sollten allerdings nur unter ärztlicher Aufsicht und entsprechender Vorbereitung vorgenommen werden. 

Betrachten Sie eine Fastenkur aber nicht nur als Mittel zum Abnehmen, sondern auch als Auszeit, um die eigenen Lebensgewohnheiten in Ruhe zu überdenken und (nach der Fastenkur) langfristig zu verändern sowie als eine "Entschlackung Ihres Geistes". Sie können auch die Schubladen in Schränken und Kommoden wieder einmal ausmisten und putzen.

Sie müssen aber nicht unbedingt eine Fastenkur machen und können sich trotzdem viel Gutes tun und nebenbei auch noch der Frühjahrsmüdigkeit entgegenwirken.

1. Da das Bindegewebe vor allem durch falsche Ernährung und Bewegungsmangel
belastet ist, sollten Sie gerade auf diese beiden Komponenten regelmäßig achten.

2. Ein bewusster Verzicht auf (oder Einschränkung) auf Süßigkeiten, Alkohol, fettreiche Speisen, ... unterstützt Ihren Körper beim Entschlacken und Entgiften. Alles, was sich in den Wintermonaten angesammelt hat, wird ausgeschieden, was auch erfreuliche Auswirkungen auf Cellulite hat. Auf keinen Fall dürfen Sie aber eine Nulldiät durchführen oder radikal fasten.

Einige einfache, aber sehr wirkungsvolle Tipps;

Essen:
Mit mehreren kleineren Mahlzeiten versorgen Sie den Körper gleichmäßig mit Energie und belasten den Organismus nicht so sehr. Es empfiehlt sich vor allem, vitaminreiche Kost und Früchtetees zu sich zu nehmen.
Sehr positiv wirkt sich auf das Bindegewebe eine zucker-, fett- und salzarme Kost aus, die aber reich an Eiweiß ist. Kaffee und Alkohol sollten Sie meiden oder einschränken. Sehr hilfreich für das Bindegewebe sind viel Obst und Gemüse, mit reichlich Vitamin C: Kartoffeln, Zitrusfrüchte, Kohlgemüse, Paprikaschoten. Sehr wichtig sind Kräuter und Gewürze wie Basilikum, Chili, Curry, Koriander, Rosmarin und Salbei.

Trinken:
Trinken unterstützt die geistige Leistungsfähigkeit. Wasser, verdünnte Obstsäfte, Kräutertees oder grünen Tee sind am besten geeignet. Molkedrinks sind ideale Durstlöscher beim Sport!
Trinktipp: Eine halbe Stunde vor dem Sport einen knappen halben Liter trinken. Bei sportlicher Aktivität, die länger als eine Dreiviertelstunde dauert, sollten Sie bereits zwischendurch die Schweißverluste durch Flüssigkeit ausgleichen.

Kalorienspartipps:
• Streichwurst oder fertige Brotaufstriche mit fettarmem Joghurt oder mit Magertopfen „strecken“.
• Statt Schlagobers im Kaffee verwenden Sie Milchschaum.
• Magertopfen mit einem Schuss prickelndem Mineralwasser glattrühren – wird extrem cremig.
• Zum Braten beschichtete Pfannen verwenden, die Sie lediglich mit Öl auspinseln brauchen.
• Fleischlaibchen gelingen auch auf einer mit Öl bepinselten Alufolie unter dem Backofengrill.

Viel Bewegung
Am besten im Freien, um den Körper an die neue Jahreszeit zu gewöhnen. Das bringt auch den Kreislauf wieder auf Touren.

Zur Festigung des Bindegewebes sind Ausdauersportarten am besten geeignet. Dabei ist wichtig, dass alle Muskeln gleichmäßig arbeiten, belastet werden. Das Training muss mindestens 30 Minuten dauern und sollte 3-mal die Woche wiederholt werden. Die idealen Sportarten für das Bindegewebe sind Schwimmen (Kraul- und Rück), Wassergymnastik, Radfahren (niedrige Gänge, hohe Tretfrequenz) und Walking, Steppen, Tanzen.

Körperpflege:

Wechselgüsse nach Kneipp (kurz kalt, länger warm - nicht bei Krampfadern, dann nur kalt), aber auch kräftige Massagen in kreisenden Bewegungen mit einem Luffahandschuh oder einer Bürste.
Wichtig: Alles, was Durchblutungsstörungen verursacht, fördert auch Cellulitis und Orangenhaut: Rauchen, langes Sitzen, enge Kleidung, Bewegungsmangel.

Entsäuerungsbad: Einem körperwarmen Bad drei Esslöffel eines basisch wirkenden Badesalzes (Natron oder Bittersalz) beifügen. Nach zehn Minuten Ruhe, in der die sauren Schlacken an das Wasser abgegeben werden, bürsten Sie sich im Wasser kräftig ab. Danach nur leicht abtrocknen und anschließend gut eingehüllt im warmen Bett ruhen. Dieses Bad können Sie alle zwei Tage nehmen, am besten abends. Achtung: Kann den Kreislauf belasten.

Auch eine Pro-Kollagen-Therapie (gibt es Form von Kapseln ) soll unterstützen. Ich selbst habe es aber noch nicht ausprobiert. Dabei nimmt man als Nahrungsergänzung (in der Apotheke erhältlich) die Aminosäuren Lysin, Prolin, Methionin und Arginin sowie Vitamin C und das Spurenelement Zink auf. Dadurch wird das Unterhautbindegewebe fester und straffer, und wegen eines höheren Kollagenanteils bleibt es länger jung.

Beim Entschlacken und Entgiften kann eventuell Mundgeruch entstehen. Hier gibt es einfache Abhilfe: Den Belag abschaben (kann auch mit der Zahnbürste erfolgen) und öfter Zähne putzen, Dill- oder Anis-Samen kauen, mit Salbei-, Basilikumblätter- oder Pfefferminztee gurgeln. Kaugummis: Bitte vermeiden! Die Kaubewegung kurbelt die Speichelproduktion an, was wiederum den Magen an regt und zu Hungergefühlen führt.

Gegen Verstopfung hilft eine leichte Bauchmassage. Den Bauch mit der Handfläche mehrmals im Uhrzeigersinn leicht massieren. Diese einfache Massage kann einen trägen Darm wieder in Schwung bringen. Kinder sprechen darauf übrigens besonders gut an.


Bei all den guten Tipps:
Bleiben Sie konsequent und verfolgen Sie die Strategie der „kleinen Schritte“. Erstens hilft das besser und nachhaltiger und bedeutet für die Psyche auch nicht, dass tatsächlich auf Genüsse verzichtet werden muss.


Der Sommer und die Badesaison können kommen.

Ich wünsche Ihnen schöne, sonnige Tage.
Für ein gesundes Leben
Monika Iatrou
www.cellulitekiller.net

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